Der Verein LiteraturBasel hat zum Ziel, Literatur zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck betreibt er das Literaturhaus Basel, führt jährlich das Internationale Buch- und Literaturfestival und die Buchmesse BuchBasel durch und verleiht in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV den Schweizer Buchpreis. Wir freuen uns, Sie bei unseren Aktivitäten willkommen zu heissen.
Hans Georg Signer (Präsident Trägerverein LiteraturBasel)
Katrin Eckert (Intendantin Literaturhaus Basel und Programmleiterin BuchBasel)
Felix Werner (Messe- und Festivalleiter BuchBasel und Geschäftsführer LiteraturBasel)
"Diejenigen, die die Diktuaturen Benalis, Mubaraks und Ghaddfis gestürzt haben, waren keine Islamisten, sondern junge Menschen mit modernen Idealen. Diese jungen Menschen haben keine Erfahrung und können vom alten Regime oder von Fundamentalisten vereinnahmt werden, viele werden aber widerstehen und ihren Kampf weiterführen, wie man in Kairo, Tunis und Rabat sehen kann." (Boualem Sansal, BaZ vom 16. 1. 2012)
Den Artikel von Boualem Sansal über den erstarkenden Islamismus und die Zukunft der arabischen Welt können Sie hier und hier nachlesen. Der algerische Autor und Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels ist am Montag, 30. Januar um 19 Uhr im Literaturhaus Basel zu Gast.
Mit ihrem neuen Buch „Die Schmerzmacherin“ ist Marlene Streeruwitz laut der Basler Zeitung „ein ausgezeichneter, schwarzer Roman gelungen“:
„Marlene Streeruwitz setzt ihre Heldin auch in diesem Roman wieder einem «Worst-Case-Scenario» aus. Muss das sein? Durchaus! Denn diese Autorin betreibt nichts Geringeres als eine kritische, analytische Schwarzmalerei, die Zusammenhänge sichtbar macht, die andernfalls im Dunkeln blieben. (…) Marlene Streeruwitz hat die Conditio humana unserer Tage so genau im Blick wie wenige sonst.“ (Bazonline, 2.12.2011)
Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen.
Marlene Streeruwitz ist heute, Mittwoch, 7. Dezember 2011 um 19 Uhr, im Literaturhaus Basel zu Gast und wird über "Die Schmerzmacherin" sprechen.
Der Siegertitel des diesjährigen Schweizer Buchpreises 2011, "Jacob beschliesst zu lieben" von Catalin Dorian Florescu, ist in der Woche nach der Preisvergabe an der BuchBasel von null auf Platz eins in die offizielle Buch-Bestsellerliste der Deutschschweiz eingestiegen.
| Der Siegertitel des diesjährigen Schweizer Buchpreises 2011, "Jacob beschliesst zu lieben" von Catalin Dorian Florescu, ist in der Woche nach der Preisvergabe an der BuchBasel von null auf Platz eins in die offizielle Buch-Bestsellerliste der Deutschschweiz eingestiegen.
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Die italienische Verlegerin Inge Feltrinelli hat die diesjährige BuchBasel mit einer fulminanten Rede eröffnet. DRS 2 hat den Besuch einer der erfolgreichsten Verlegerinnen in der Schweiz für ein Gespräch über Literatur im 'Land der Nicht-Leser und tauben Politiker' (Zitat Feltrinelli) genutzt. Das Gespräch mit Inge Feltrinelli führte Irene Grüter. Beitrag hören.
Mit seinem Roman "Jacob beschliesst zu lieben" gewinnt der in Rumänien geborene und seit 1982 in der Schweiz lebende Autor den Schweizer Buchpreis 2011. Florescu setzte sich gegen die anderen Nominierten Monica Cantieni, Felix Philipp Ingold, Charles Lewinsky und Peter Stamm durch. Der Preis ist mit CHF 50'000 dotiert. In seinem mehrfach preisgekrönten Buch erzählt der "Meister der Sinnlichkeit" mit "unbändiger Fantasie und Fabulierlust" die abenteuerliche Lebensgeschichte des Jacob Obertin im rumänischen Banat. Jacobs Geschichte - vom Ende der 1920er- bis Anfang der 1950er-Jahre - weitet sich zu einem Familienepos über 300 Jahre und bietet ein atemberaubendes Konzentrat europäischer Geschichte.
Wir gratulieren!
Mit einer sehr erfolgreichen Verleihung des 4. Schweizer Buchpreises vor vor 400 Gästen, Veranstaltungen mit dem amerikanischen Romanciert Louis Begley, dem Besuch des italienischen Oppositionspolitikers Leoluca Orlando und vielen weiteren Highlights ist die diesjährige BuchBasel heute zu Ende gegangen.
Nach einem verhaltenen Auftakt am Freitag entwickelte sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher am Samstag und Sonntag sehr positiv, sodass über die gesamte Messe- und Festivaldauer ein leichtes Plus von 4% resultiert. Um gut 20% hat die Zahl der Ausstellenden gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Veranstaltungen waren - von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen - sehr gut besucht. Besonders erfreulich war der Zuspruch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in einem eigenen Literaturclub über Neuerscheinungen diskutierten und den SlamPoetry-Contest zum mit Abstand lautstärksten (und sehr hochstehenden!) Anlass an der diesjährigen Schweizer Buchmesse machten.
Sehr positiv wurde vom Publikum die Zusammenarbeit mit dem Salon International du Livre et de la Presse und den Solothurner Literaturtagen aufgenommen. Auf grossen Anklang stiessen auch die Projekte MesseZeitung und BuchBasel-TV. Noch nicht auf das erwartete Publikumsinteresse stiess die Kinder-BuchBasel, bei der noch Änderungen am Konzept nötig sind.
Dass vor dem Gesetz in Basel alle Bürgerinnen und Bürger gleich sind, stellte die Basler Polizei unter Beweis, als sie das falsch parkierte Auto des diesjährigen Schweizer Buchpreisträgers Catalin Dorian Florescu abschleppen liess. Wie der frisch gekürte Preisträger wieder zu seinem Fahrzeug kam, hat eine BuchBasel-TV Crew festgehalten. Rohfassung des Videos.